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24.06.2010
Neuer Anlauf für Verkauf der Eisenbahnmarkthalle

In der heutigen Sitzung (9. Juni 2010) hat der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH den Weg zur erneuten Vermarktung der Eisenbahnmarkthalle freigemacht. Grundlage der Entscheidung ist eine Empfehlung der „Arbeitsgruppe Eisenbahnmarkthalle", die vom Aufsichtsrat für das Wettbewerbsverfahren eingesetzt wurde. 

Damit beginnt das zweistufige Festpreisverfahren, bei dem in den nächsten Monaten ein neuer Eigentümer für die 1891 eröffnete Markthalle gefunden werden soll. Bewerberinnen und Bewerber haben bis Ende August 2010 Gelegenheit, sich am Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen. Die Ausschreibungsunterlagen stehen unter www.liegenschaftsfonds.de ab 21. Juni zum Download bereit. p>

„Das neue Vergabeverfahren birgt große Chancen für das gesamte Quartier. Denn es bereitet den Weg dafür, dass der Bezirk um einen bunten Marktplatz und einen Ort lebendigen Kiezlebens bereichert wird", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Großmarkt GmbH, Staatssekretär Dr. Jens-Peter Heuer. „Das neue Verfahren, das vom Liegenschaftsfonds Berlin federführend konzipiert wurde, berücksichtigt sowohl wirtschaftspolitische und stadtentwicklungspolitische Aspekte wie auch die Interessen der Anwohnerschaft und bildet somit eine optimale Basis für die Wiederbelebung der Eisenbahnmarkthalle." 

Im Februar dieses Jahres war ein erster Vorstoß zum Verkauf der denkmalgeschützten Halle an der Eisenbahnstraße gescheitert. Der damalige Investor hatte die Ansiedlung großer Supermärkte geplant – und damit ein Nutzungskonzept verfolgt, das sich nicht mit den Vorstellungen von Bezirk und Land deckte und zu wochenlangen Anwohnerprotesten führte. Der Verkauf wurde somit vom Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH abgelehnt. 

Ziel der neuen Ausschreibung ist es, in der Eisenbahnmarkthalle ein kleinteiliges und für die Anwohnerinnen und Anwohner attraktives Einzelhandels- und Gastronomieangebot zu etablieren, das den Stadtteil insgesamt aufwertet. Um dies sicherzustellen, führt der Liegenschaftsfonds Berlin im Auftrag der Berliner Großmarkt GmbH ein zweistufiges Festpreisverfahren durch, das sich am Regelwerk des Senats von Berlin zum Grundstücksverkauf an Baugruppen orientiert. In diesem Verfahren wird der gutachterlich ermittelte Verkehrswert als Kaufpreis bereits zu Beginn des Verfahrens festgelegt und ist damit nicht Gegenstand der Verhandlungen. Primär wichtig ist vielmehr das Konzept der künftigen Nutzung. 


Das Wettbewerbsverfahren

In der ersten Stufe (Interessenbekundung) sind die Kaufinteressenten aufgefordert, ihre finanzielle Leistungsfähigkeit, ein Grobkonzept über Nutzungsinhalte und Referenzen vergleichbarer Projekte darzustellen. In der zweiten Stufe, erhalten maximal drei ausgewählte Interessenten Gelegenheit, ihr Nutzungskonzept zu präzisieren und den vorgegebenen Kaufvertrag zu verhandeln. Zu den Fragen der Kaufpreisfälligkeit und -sicherheit werden keine Verhandlungen geführt, diese sind vorgegeben. 


Zeitplan

Die erste Stufe des Wettbewerbsverfahrens hat mit der Entscheidung des Aufsichtsrates der Berliner Großmarkt GmbH am 9. Juni 2010 begonnen und dauert voraussichtlich bis Mitte Oktober 2010. Die direkt anschließende zweite Stufe soll bis Juni 2011 mit der Beurkundung des Kaufvertrags abgeschlossen sein. 


Die „Arbeitsgruppe Eisenbahnmarkthalle"

Zur Vorbereitung des Verkaufs der Eisenbahnmarkthalle hatte der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden, Staatssekretär Dr. Jens-Peter Heuer, eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Empfehlungen für das oben beschriebene Verfahren erarbeitet hat. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind neben Staatssekretär Dr. Jens-Peter Heuer, Staatssekretärin Maria Krautzberger, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz und Bezirksstadtrat Dr. Peter Beckers, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg sowie Nils Busch-Petersen, Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Susanne Klabe, Leiterin Vertrieb des Liegenschaftsfonds Berlin, und Andreas Foidl, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH, standen der Arbeitsgruppe beratend zur Seite.

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